Der Zusammenhang zwischen Stress und Diabetes

Stress und hoher Blutzuckerspiegel scheinen nicht miteinander verbunden zu sein, aber sie sind es. Ihre Fähigkeit, Stress zu bewältigen, spielt eine große Rolle in Ihrem gesamten Diabetes-Management-Plan.

Quellen von Stress

Das Leben kommt mit vielen Stressoren. Stressquellen können in zwei Hauptkategorien unterteilt werden: externe und interne Quellen.

Aber wie beeinflussen diese Ihre Fähigkeit, Diabetes zu verwalten?

Stress und Blutzucker

Wenn Sie unter Stress sind, arbeitet Ihr Körper Überstunden, um Ihnen zu helfen. Eine der Möglichkeiten, dies zu tun, ist die Freisetzung von Hormonen wie Adrenalin und Adrenalin, die Ihnen zusätzliche Energie und Konzentration geben. Zusätzlich zu den Hormonen setzt Ihr Körper auch Glukose (Zucker) aus Ihrer Leber, Muskeln und gespeicherten Fettreserven frei. Diese körperliche Reaktion auf Stress wird als "Kampf oder Flucht" -Antwort bezeichnet. Zum Beispiel, wenn Sie kämpfen oder vor einem knurrenden Hund davonlaufen müssen, würden diese Hormone und zusätzliche Glukose Ihnen eine verbesserte Fähigkeit geben, dies zu tun. Während des Laufens oder Kämpfens des Hundes würden Sie die Hormone und die Glukose verbrauchen und Ihr Körper würde schnell ein inneres Gleichgewicht wiedererlangen.

Chronischer Stress

Aber kurze, akute Situationen wie das Hundeszenario sind nicht unsere Hauptquelle für Stress.

Der Stress, der die meisten von uns plagt, ist chronischer Stress; die Art, die Tage und Wochen andauert. Die gleiche "Kampf- oder Flucht" -Streßreaktion tritt bei chronischer Belastung wie bei akuter Belastung auf. Der Unterschied ist, dass wir es für lange Zeit ständig angeschaltet halten, weil wir ständig Angst vor unseren Finanzen, Jobs, Gesundheit und Menschen haben, die wir lieben.

Chronischer Stress ist für niemanden gesund, aber für Menschen mit Diabetes ist es besonders lästig, weil Ihr Körper bereits Schwierigkeiten hat, den Blutzucker zu regulieren. Sie brauchen nicht die zusätzliche Glukose, die kontinuierlich in Ihren Blutkreislauf freigesetzt wird. (Diese Glukose ist zusätzlich zu dem, was Sie aus der Nahrung zu sich nehmen.)

Lernen Sie zu kontrollieren, was Sie können

Es ist nicht realistisch zu denken, dass man Stress vollständig vermeiden kann. Es gibt einige Dinge, über die Sie nicht die volle Kontrolle haben: Dächer gehen manchmal aus, Jobs können mühsam sein, Beziehungen können enden und Investitionen gehen manchmal verloren. Sich über Dinge Sorgen zu machen, die Sie nicht oder nur eingeschränkt kontrollieren können, kann unnötigerweise Ihr gesamtes Gesundheits- und Diabetes-Management belasten.

Konzentrieren Sie sich stattdessen darauf, Ihre Reaktion auf diese Art von Ereignissen zu verwalten. Sie haben die Fähigkeit, Ihre Einstellung zu kontrollieren, Ihre körperlichen Reaktionen auf Stress zu beruhigen und fundierte Entscheidungen zu treffen. Ziel ist es, die verfügbaren Ressourcen zu mobilisieren, damit Sie gesund mit Stress umgehen können.

Im zweiten Teil dieses Artikels lernen Sie praktische Möglichkeiten, wie Sie Ihren Stress besser bewältigen können und damit Ihren Blutzucker in Zeiten von Stress dauerhaft hoch halten können.

Quellen:

Diabetes und Stress. Inseln der Hoffnung. http://www.isletsofhope.com/diabetes/mental-health/stress_management_1.html

Stress. Amerikanische Diabetes-Vereinigung. http://www.diabetes.org/type-1-diabetes/stress.jsp