Anämie bei Frühgeborenen

Lücken in der fetalen Entwicklung können zu schweren Mangelerscheinungen führen

Anämie ist einfach definiert als ein Mangel an roten Blutkörperchen ( Hämoglobin ). Da rote Blutkörperchen für den Transport von Sauerstoff zu den Zellen und Geweben des Körpers verantwortlich sind, kann der Mangel an Hämoglobin zu Lethargie, Schwäche, Atemproblemen, Herzfunktionsstörungen und anderen Komplikationen führen.

Bei Frühgeborenen können die Komplikationen viel größer sein, was zu Entwicklungsproblemen und Gedeihstörungen in schwereren Fällen führt.

Ursachen für Anämie bei Frühgeborenen

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Neugeborene eine leichte Anämie haben. In der Regel brechen die roten Blutkörperchen eines Säuglings schneller zusammen als neue. Babys sind in der Regel zwei bis drei Monate am blutdarmsten und verbessern sich in den nächsten zwei Jahren allmählich. Anämie dieser Art braucht in der Regel keine andere Behandlung als eine gesunde Ernährung mit viel Eisen.

Frühchen sind eine ganz andere Geschichte. In einigen Fällen können sie eine schwerere Form der Anämie, die Anämie der Frühgeburtlichkeit, entwickeln. Dies bedeutet lediglich, dass die Frühgeborene keine biologischen Veränderungen erfahren hat, die notwendig sind, um neue Blutzellen unabhängig von ihrer Mutter zu produzieren.

Einige dieser Veränderungen finden in den letzten Wochen der Schwangerschaft statt, einschließlich des Stadiums, in dem die Produktion roter Blutkörperchen von der Leber auf das Knochenmark übertragen wird. Diese Lücken in der fetalen Entwicklung können leicht zu einer Anämie führen.

Neonatale Intensivpflege kann die Anämie verschlimmern, wenn bereits eine kleine Blutentnahme einen dramatischen Abfall der Hämoglobin-Zahl der Frühgeborenen verursachen kann.

Symptome und Diagnose von Anämie

Die Symptome einer Anämie können aufgrund der zugrunde liegenden Ursache von subtil bis schwerwiegend sein. Ein frühgeborenes Baby mit Anämie wird oft erleben:

Anämie wird durch einen Standardbluttest diagnostiziert, der die Anzahl der roten Blutkörperchen sowie den Prozentsatz der roten Blutkörperchen in einer Blutprobe ( Hämatokrit ) misst.

Behandlung von Anämie bei Frühgeborenen

Frühgeborene benötigen normalerweise keine Behandlung gegen Anämie. Solange das Baby genug Eisen durch die Muttermilch oder die mit Eisen angereicherte Formel oder Nahrungsmittel bekommt, wird die Anämie normalerweise von selbst besser.

Bei Frühgeborenen müssen die Symptome einer Anämie häufiger behandelt werden. Unter den Behandlungsmöglichkeiten:

> Quelle:

> Von Kohorn, I. und Ehrenkranz, R. "Anämie beim Frühgeborenen: Erythropoietin versus Erythrozytentransfusion - so einfach ist das nicht." Klinische Perinatologie. 2009; 36 (1): 111-123.