Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung von Autoimmunerkrankungen ist wichtig. Es hilft Ihnen nicht nur dabei, den Zustand zu verstehen und zu bewältigen, sondern bietet Ihnen auch die beste Chance, dauerhaften körperlichen Schaden zu vermeiden oder zu begrenzen.
Diagnose
Die Diagnose einer Autoimmunerkrankung kann ein frustrierender aber wichtiger Prozess sein. Wie bei vielen Erkrankungen ist die Diagnose einer Autoimmunerkrankung eine Kombination mehrerer Arten von Untersuchungen:
- Individuelle Symptome: Ihre Symptome führen Sie zu einem Arzt. Symptome wie Müdigkeit sind schwer zu erklären, persönlich und medizinisch. Aber deine Symptome sind ein wichtiger Teil deiner Diagnose. Wenn Sie Gelenkschmerzen haben, aber Laboruntersuchungen keine endgültige Ursache aufdecken, können Sie eine undifferenzierte Bindegewebserkrankung (UCTD) diagnostizieren.
- Labortests: Laborarbeit ist ein routinemäßiger Bestandteil der Diagnose einer Autoimmunerkrankung, kann jedoch zu Beginn Ihrer Symptome keine endgültigen Ergebnisse liefern. Autoimmunkrankheit Symptome kommen und gehen manchmal, so klinische Arbeit nicht immer eine einfache Antwort. Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse sind jedoch Zustände, die häufig anhand von Bluttests identifiziert werden können.
- Körperliche Untersuchung: Eine Verbindung mit Ihrem Arzt ist wichtig, wenn Sie anhaltende oder beunruhigende Symptome haben. Wenn Sie eine Autoimmunerkrankung vermuten, arbeiten Sie mit einem Arzt mit Erfahrung in der Region, oder jemand, der bereit ist, Sie auf die richtige Art von Spezialisten verweisen.
Es gibt Zeiten, in denen eine spezifische Diagnose möglich ist. Bei diesen Gelegenheiten kann eine angemessene Behandlung manchmal die Symptome vollständig stoppen und es Ihnen ermöglichen zu lernen, wie man proaktiv reagiert, wenn die Symptome zurückkehren.
Ihr Arzt kann Sie über den möglichen Verlauf Ihrer Autoimmunkrankheit beraten. Aufgrund der chronischen, unberechenbaren Art von Autoimmunerkrankungen kann Ihr Arzt Ihnen jedoch eine Vorstellung von dem Weg geben, der vor Ihnen liegt, und Ihnen zeigen, wie sich der Zustand in Ihrer einzigartigen Situation manifestiert.
Wegen dieser Unberechenbarkeit sprechen Sie mit Ihrem Arzt über das Überwachen, das Verstehen der Auslöser, der Medikationen und der Methoden der Behandlungen, die für Ihren speziellen Fall am besten sind.
Behandlung
Während eine Autoimmunkrankheit in Remission geraten kann, wird es wahrscheinlich ein lebenslanges Anliegen für Sie sein. Das heißt, mit der richtigen Behandlung und medizinischen Versorgung können Sie eine gute Lebensqualität genießen.
Da eine Autoimmunerkrankung auftritt, wenn Ihr Immunsystem Ihre eigenen Zellen oder Organe als Fremdkörper beeinträchtigt, ist eine Entzündung ein häufiges Problem. Ihr Immunsystem hält seine Mechanismen im Spiel, um eine Phantominfektion abzuwehren.
Ein Großteil der Behandlung für Autoimmunerkrankungen umfasst die Bewältigung der Folgen dieser Entzündung. Zum Beispiel wird bei Typ-1-Diabetes Insulin verschrieben, um den Blutzuckerspiegel zu vermitteln. Dies hilft, Gefäß- und Organschäden zu verhindern.
Bei anderen Krankheiten, wie RA oder Lupus, verlangsamt oder stoppt die Medikation Entzündungen, die Gelenke und Organe wie die Niere zerstören. Arten von immunsuppressiven Medikamenten umfassen:
- Kortikosteroide (Prednison)
- Methotrexat
- Cyclophosphamid
- Azathioprin
- Cyclosporin
Die Behandlung von Autoimmunkrankheiten durch Repression des Immunsystems ist ein heikler Balanceakt.
Verlangsamt den Angriff des Immunsystems auf seine eigenen Zellen und Gewebe reduziert Symptome und rettet Ihre Gesundheit. Doch diese Medikamente können schwerwiegende Nebenwirkungen haben, und Sie sind anfälliger für Infektionen und Krankheiten, wenn die Funktion Ihres Immunsystems abnimmt.
Selbst wenn Ihr Zustand in eine Remission oder ein Stadium kommt, in dem die Symptome nicht aktiv sind, sind weiterhin Medikamente und Überwachung erforderlich. Wenn Medikamente gestoppt werden, kehrt der Zustand oft zurück, selbst wenn Krankheitssymptome nicht vorhanden sind.
Neben Untersuchungen zur Vorbeugung und besseren Diagnose von Autoimmunerkrankungen sucht die Forschung weiterhin nach Behandlungen und nach Medikamenten, die weniger und weniger schwerwiegende Nebenwirkungen haben.