Hat Ihnen Ihr Arzt gesagt, dass Sie eine dysgesnerge Defäkation haben ? Es kann beruhigend sein, zu erfahren, dass es Möglichkeiten gibt, das Problem zu lösen und die Symptome zu lindern. Zu wissen, was Ihre Möglichkeiten sind, kann Ihnen helfen, wenn Sie mit Ihrem Arzt zusammenarbeiten , um einen Behandlungsplan zu erstellen. Dieser Artikel gibt Ihnen einen Überblick darüber, was zu empfehlen ist.
Medikamente
Da das primäre Ergebnis der dyssyngischen Defäkation Verstopfung ist, gibt es eine Vielzahl von Verstopfungsmedikationen, die Ihr Arzt empfehlen oder verschreiben kann.
Leider gibt es nicht viel klinische Forschung, um die Wirksamkeit dieser Medikamente in Bezug auf die Behandlung von dyssyngischer Defäkation zu bestätigen. Hier sind einige Möglichkeiten:
Abführmittel:
Verordnung Verstopfung Medikamente:
Biofeedback
Biofeedback gilt als sehr wirksam zur Behandlung von dysynergischen Defäkation und ist zum Glück nicht so geheimnisvoll wie es klingen mag. Biofeedback verwendet einfach Sensoren und einen Computer, um Ihnen Feedback darüber zu geben, wie Ihre Muskeln und Nerven reagieren - Informationen, die uns normalerweise nicht bewusst sind. Dies ermöglicht es Ihnen, Ihre Muskeln neu zu trainieren, um während des Stuhlgangs effektiver zu arbeiten.
Obwohl die Idee, dass Sensoren in Ihren "privaten Bereichen" platziert werden, einschüchternd erscheinen mag, hat zumindest eine Studie ergeben, dass Patienten mit der Behandlung und ihren Ergebnissen sehr zufrieden sind.
Leider kann es schwierig sein, Orte zu finden, an denen diese besondere Art von Biofeedback-Behandlung durchgeführt wird. Aufgrund dieses Problems werden Home-basierte Biofeedback-Optionen untersucht. Hier sind einige genauere Informationen darüber, wie Biofeedback für die dyssyngetische Defäkation funktioniert:
Tore:
Das primäre Ziel des Biofeedbacks für die dyssyngetische Defäkation ist es, die Muskeln, aus denen der Beckenboden besteht , auf eine gleichmäßige, koordinierte Art und Weise zu trainieren.
Insbesondere werden Sie unterrichtet werden:
- Was soll während des normalen Stuhlganges passieren?
- Wie man Zwerchfellatmung benutzt , um Ihre Fähigkeit zu verbessern, Stuhl zu verdrängen
- Wie man Beckenbodenmuskeln während des Defäkationsprozesses entspannt
- Wie Sie Ihr Bewusstsein für die Wahrnehmung von Stuhlbewegungen verbessern können
Verarbeiten:
Sie können erwarten, dass Sie alle 5 Wochen an etwa 5 einstündigen Sitzungen teilnehmen, um eine Verbesserung der Symptome zu erreichen. Während des Eingriffs werden elektronische Sensoren in Ihrem Rektum platziert, um die Funktion Ihrer analen Schließmuskeln zu messen. Sie werden diese Messungen auf einem Bildschirm sehen. Mit diesem Feedback beginnen Sie, Trial and Error zu verwenden, um zu lernen, wie Sie mehr funktionale Antworten erzielen können. In einigen Fällen wird ein kleiner Ballon in Ihr Rektum eingeführt, um Ihnen zu zeigen, wie Sie den Stuhl effektiver ausstoßen können. Der Ballon kann auch während des Rektums wiederholt aufgeblasen und entleert werden, um die Wahrnehmung des Stuhls im Rektum zu verbessern.
Sobald das anfängliche Training abgeschlossen ist, werden Sie möglicherweise aufgefordert, regelmäßig für "Booster" -Sitzungen zurückzukehren.
Botox
Botox (Botulinumtoxin) Injektionen wurden als Behandlung für die dyssyngetische Defäkation untersucht.
Bis heute haben Studien gemischte Ergebnisse in Bezug auf die Wirksamkeit und einige Bedenken über Stuhlinkontinenz als Nebenwirkung gezeigt. Sofern zukünftige Studien nicht aussagekräftiger sind, scheint Botox zu diesem Zeitpunkt keine praktikable Behandlungsoption zu sein.
Ein Hinweis zur Operation
Eine Operation, bei der der Puborectalis-Muskel (innerhalb des Beckenbodens gefunden) verwendet wurde, wurde in der Vergangenheit als ein Weg zur Auflösung einer dyssyngischen Defäkation verwendet. Die Risiken des Verfahrens sind ziemlich hoch, insbesondere im Hinblick auf die Erhöhung der Wahrscheinlichkeit von fortdauernden Problemen mit Stuhlinkontinenz , und daher ist eine Operation für eine dyssyngetische Defäkation in Ungnade gefallen.
Quellen:
Rao, S. "DYSSYNERGISCHE DEFEKTION & BIOFEEDBACK-THERAPIE" Gastroenterologie-Kliniken von Nordamerika 2008 37: 569-586.
Rao, S. & Go, J. "Behandlung von Beckenbodenerkrankungen der Defäkation: Management oder Heilung?" Aktuelle gastroenterologische Berichte 2009 11: 278-287.
Shim, L., et al. "Prädiktoren für das Ergebnis der anorektalen Biofeedback-Therapie bei Patienten mit Verstopfung" Alimentary Pharmacology and Therapeutics 2011 33: 1245-1251.
Wiesel, P., et.al. "Patientenzufriedenheit nach Biofeedback für Verstopfung und Beckenboden Dyssynergie." Swiss Medical Weekly 2001 24: 152-156.