Frontallappen Kopf Trauma

Dieses Trauma kann die Persönlichkeit verändern

Das Gehirn ist in sechs Lappen oder Abschnitte unterteilt: frontaler, parietaler, occipitaler, temporaler, limbischer und insulärer Kortex.

Wie es sich anhört, liegt der Frontallappen an der Vorderseite des Gehirns. Wenn Sie durch den Schädel schauen könnten, würde es direkt hinter den Augenbrauen beginnen, die Stirn hochfahren und dann etwa ein Drittel des oberen Teils des Kopfes bedecken.

Den Forschern zufolge ist der Frontallappen dafür verantwortlich, beobachtbares Verhalten und persönliche Eigenschaften zu formen.

Es steuert Dinge wie Persönlichkeit, freiwillige Bewegungen, Impulskontrolle, Problemlösung, Motivation, sexuelles und soziales Verhalten.

Die linken und rechten Seiten des Frontallappens behandeln verschiedene Funktionen. Der rechte Frontallappen ist in erster Linie mit nonverbalen Fähigkeiten wie der Interpretation sozialer Signale verbunden. Der linke Frontallappen hat eine größere Kontrolle über den Sprachausdruck.

Sowohl die rechte als auch die linke Seite des Frontallappens stehen miteinander in Verbindung, so dass Schädigungen auf beiden Seiten eher tiefgreifende Auswirkungen haben.

Kopftrauma und der Frontallappen

Der Frontallappen ist einer der häufigsten Bereiche des Gehirns, der von einem Schädeltrauma betroffen ist.

Mechanismen des Frontallappen-Kopftraumas schließen ein, den Kopf zu haben:

Wenn der vordere Teil des Schädels auf ein Objekt trifft, kann der Schädel brechen oder nicht. Wenn der Schädel bricht, wird dies als offene Verletzung bezeichnet. Eine offene Schädelfraktur über dem Frontallappen kann Knochenfragmente in das Hirngewebe drücken. Es erhöht auch das Infektionsrisiko, denn Bakterien, Pilze und andere infektiöse Organismen können jetzt mit dem Gehirn in Kontakt kommen.

Eine offene Fraktur muss möglicherweise operativ repariert werden. Alle Fremdkörper, die ins Gehirn gelangen, müssen entfernt werden, Blutungen müssen gestoppt werden und die Wunde muss stabilisiert und geschlossen werden.

Eine geschlossene Frontallappenverletzung bedeutet, dass der Schädel nicht gebrochen oder punktiert wurde. Die Schädigung des Gehirns kann immer noch schwerwiegend sein, wenn der Einschlag Blutungen oder das Reißen von Nerven oder Geweben verursacht. Wenn es zu schweren Blutungen kommt, die zu Druck auf das Gehirn führen, kann eine Operation erforderlich sein, um die Blutung zu stoppen und das Blut zu entfernen.

Langzeiteffekte der frontalen Hirnverletzung

Schäden am Frontallappen können zu einer Vielzahl von Persönlichkeitsveränderungen führen. Einige davon umfassen:

Frontallappenschädigungen durch Kopftrauma manifestieren sich auf viele verschiedene Arten, abhängig von der Schwere der Verletzung, welche Teile des Frontallappens verletzt wurden und vorbestehenden Persönlichkeitsmerkmalen.

Behandlung von Frontallappen Hirntrauma

Bei jeder Art von Kopftrauma-Behandlung und Gehirnverletzung Management konzentrieren sich die ersten Interventionen auf Blutungen zu stoppen und Schwellungen und Nerventod zu verwalten.

Es gibt eine Reihe von Diagnose-Tools für Kopfverletzungen und Hirnverletzungen . Es ist üblich, unmittelbar nach der Verletzung sowohl einen Röntgen- als auch einen CT-Scan durchzuführen. Als nächstes kann ein Magnetresonanzbildgebungs (MRI) -Scan verwendet werden, um weiter zu identifizieren, welche Bereiche des Gehirns Schaden erlitten haben.

Da der vordere Teil des Gehirns so eng mit dem Verhalten verbunden ist, kann ein Neuropsychologe eine Reihe von Persönlichkeits- und Fähigkeitstests absolvieren.

Dies hilft festzustellen, welche Fähigkeiten bestehen bleiben und welche neu trainiert werden müssen. Interviews mit dem Patienten, der Familie und Freunden helfen dem medizinischen Team und dem Therapeuten zu verstehen, wie sich das Opfer der Kopfverletzung von der Verletzung verändert hat.

Von dort wird ein Rehabilitationsplan für Hirnverletzungen entwickelt, um diese Lücke zu schließen und die Person so nahe wie möglich in ihren ursprünglichen funktionellen Zustand zurückzuführen.

Quellen:

Adólfsdóttir, S., Haász, J., Wehling, E., Ystad, M., Lundervold, A., und Lundervold, AJ (2014). Signifikante Messungen der Hemmung und des Wechsels sind mit dem Volumen der grauen Zellen des Frontallappens bei gesunden Erwachsenen mittleren Alters und älteren Erwachsenen assoziiert. Neuropsychologie , 28 (6), 859-869. doi: 10.1037 / neu0000082

Zappalà, G., Thiebaut de Schotten, M. & Eslinger, PJ (2012). Sonderheft: Rückblick: Schädel-Hirn-Trauma und Frontallappen: Was können wir mit der Diffusionstensor-Bildgebung gewinnen? Cortex , 48 (Frontallappen), 156-165. doi: 10.1016 / j.cortex.2011.06.020