Es gibt acht Schlüsselbereiche im Zusammenhang mit Patientenrechten in der Arztpraxis.
1 -
Das Recht auf NotfallbehandlungAngehörige der Gesundheitsberufe sind verpflichtet, jede Person mit einer Notfallsituation medizinisch zu behandeln. Patienten haben das Recht auf medizinische Notfallversorgung unabhängig von ihrer Zahlungsfähigkeit.
Laut EMTALA oder Emergency Medical Treatment & Labour Act ist eine Notfallsituation definiert als "ein Zustand, der sich durch akute Symptome von ausreichender Schwere (einschließlich starker Schmerzen) manifestiert, so dass vernünftigerweise davon auszugehen ist, dass keine sofortige ärztliche Behandlung erfolgt die Gesundheit des ungeborenen Kindes in ernsthafte Gefahr bringen, schwere körperliche Funktionsstörungen oder schwere Funktionsstörungen der Körperorgane verursachen. "
2 -
Das Recht auf RespektDas Recht der Patienten auf Achtung, auch Nichtdiskriminierung genannt, ist das Recht auf Achtung und Würde und wird nicht aus Gründen diskriminiert, unabhängig von Geschlecht, Rasse, Alter, Nationalität, ethnischer Zugehörigkeit, Religion, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität oder Ausdruck, Veteranen- oder Militärstatus, Religion oder jede andere von Bundes-, Staats- oder lokalen Gesetzen verbotene Grundlage.
Dies bedeutet auch, dass Patienten das Recht haben, menschlich behandelt zu werden und niemals einer erniedrigenden Behandlung durch einen Arzt ausgesetzt zu werden.
3 -
Das Recht auf EinwilligungDas wichtigste Recht, das ein Patient hat, ist das Recht auf informierte Zustimmung. Ein Patient sollte einer medizinischen Behandlung nur dann zustimmen, wenn er über ausreichende Informationen über seine Diagnose und alle verfügbaren Behandlungsmöglichkeiten verfügt, die er verstehen kann.
Bevor ein Arzt mit irgendeiner Behandlung beginnen kann, muss der Arzt den Patienten darauf aufmerksam machen, was er vorhat. Für jeden Behandlungsverlauf, der über den routinemäßigen medizinischen Verfahren liegt, muss der Arzt so viele Informationen wie möglich offenlegen, damit der Patient eine fundierte Entscheidung über seine Behandlung treffen kann.
4 -
Das Recht, die Behandlung abzulehnenEs ist selbstverständlich, dass Patienten bestimmte Rechte haben, einschließlich des Rechts auf medizinische Behandlung in Notsituationen, aber sie haben auch das Recht, medizinische Behandlung abzulehnen. Aus ethischer Sicht haben Ärzte und andere medizinische Fachkräfte die Verantwortung oder Pflicht, das Leben und die Gesundheit eines Patienten zu schützen. Letztendlich hat der Patient jedoch die endgültige Entscheidung über die medizinische Behandlung, die er erhält, selbst wenn dies bedeutet, dass er eine solche Behandlung ablehnt.
5 -
Das Recht, Anbieter zu wählenAlle Patienten haben das Recht, den Anbieter zu wählen, der ihnen Gesundheitsleistungen erbringt. Dies bezieht sich typischerweise auf Patientenempfehlungen von Ärzten und Krankenhäusern. Ärzte und Krankenhäuser verweisen ihre Patienten häufig auf Spezialisten, häusliche Gesundheitsversorgung, Langzeiteinrichtungen oder andere medizinische Fachkräfte, die außerhalb ihres Fachwissens oder ihrer Fähigkeit, die Kontinuität der Versorgung sicherzustellen, weiter betreut werden.
Oftmals verletzen Arzt- oder Krankenhausbeziehungen das Recht eines Patienten, den Anbieter seiner Wahl zu wählen.
6 -
Das Recht auf PrivatsphäreEines der grundlegendsten Rechte, die ein Patient hat, ist das Recht auf Privatsphäre. Patienten haben das Recht zu entscheiden, wer, wann und in welchem Umfang ihre privaten, individuell identifizierbaren Gesundheitsinformationen offen gelegt werden. Diese Informationen umfassen, sind aber nicht beschränkt auf medizinische Diagnose, Behandlungspläne, Rezepte, Krankenversicherungsinformationen, genetische Informationen, klinische Forschungsdatensätze und psychische Gesundheitsakten.
Für Patienten könnte ein Mangel an Privatsphäre zu persönlicher Verlegenheit, öffentlicher Demütigung und Diskriminierung führen.
7 -
Das Recht auf BerufungPatienten haben das Recht auf eine faire Überprüfung oder Beschwerde bei Beschwerden gegen Ärzte, Krankenhäuser oder andere Gesundheitsdienstleister. Das Beschwerderecht umfasst Beschwerden über:
- die Angemessenheit der Behandlung
- die Handlungen des Gesundheitspersonals
- Wartezeiten
- Betriebsstunden
- Rechnungs- und Zahlungsprobleme
8 -
Verantwortung des PatientenVerantwortlichkeiten des Patienten: Die Patienten haben eine Reihe von Pflichten gegenüber dem medizinischen Büro, einschließlich der aktiven Teilnahme an ihrem Behandlungsplan, der rechtzeitigen Lösung ihrer finanziellen Verpflichtungen und dem respektvollen Umgang mit allen Mitarbeitern.