Was ist diabetische Neuropathie?

Die diabetische Neuropathie bezieht sich auf eine Gruppe von Nervenerkrankungen, die durch Diabetes verursacht werden. Diabetische Neuropathie kann Nerven im ganzen Körper betreffen, obwohl sie am häufigsten Nerven in den Füßen und Beinen betrifft. Diabetiker sollten besonders auf ihre Füße und Unterschenkel achten.

Neuropathien können sich bei Menschen mit Diabetes Typ 1 oder Typ 2 entwickeln. Bei Typ-1-Diabetes kann sich eine Neuropathie über viele Jahre nicht entwickeln.

Bei Typ-2-Diabetes - insbesondere bei Menschen, die ihren Zustand unbehandelt lassen - kann es früher vorkommen.

Was sind die Arten der diabetischen Neuropathie?

Neuropathien werden basierend auf den betroffenen Nerven klassifiziert:

Was verursacht Neuropathie?

Die Forschung legt nahe, dass diabetische Neuropathie eine der Komplikationen ist, die aus anhaltend hohen Blutzuckerspiegeln resultieren können.

Da jedoch nicht jeder eine Neuropathie entwickelt, denken die Forscher, dass andere Faktoren beteiligt sein könnten, darunter:

Menschen mit diabetischer Neuropathie können ihre Entwicklung verlangsamen, indem sie den angestrebten Blutzuckerspiegel halten.

Was sind die Symptome der Neuropathie?

Manche Menschen haben möglicherweise diabetische Neuropathie und wissen es nicht, da Nervenschäden oft Jahre dauern. Die Symptome sind anfangs meist gering und können unbemerkt bleiben. Manche Menschen empfinden Taubheitsgefühl, ein Gefühl von "Nadeln und Nadeln" oder Schmerzen in ihren Füßen, Beinen oder Armen. Nach einigen Jahren kann Neuropathie in den betroffenen Gebieten zu Muskelschwäche führen.

In Fällen von fokaler Neuropathie kann der Beginn des Schmerzes oder Taubheitsgefühls stark und plötzlich sein, am häufigsten im Rumpf, Kopf oder Bein. Eine fokale Neuropathie kann auch in den Nerven im Auge auftreten und plötzliche Sehveränderungen verursachen.

Andere Symptome der diabetischen Neuropathie können umfassen:

Wie wird Neuropathie verhindert oder behandelt?

Wenn Sie den Blutzuckerspiegel im Zielbereich halten, können Sie einer diabetischen Neuropathie vorbeugen. Menschen, die bereits eine Neuropathie haben, sollten mit ihren Gesundheitsdienstleistern zusammenarbeiten, um ihren Blutzuckerspiegel in den Zielbereich zu bringen.

Eine gute Fußpflege ist auch für Menschen mit Diabetes von besonderer Bedeutung. Wenn die Neuropathie fortschreitet, kann die Empfindung in den Füßen verloren gehen, was es möglich macht, eine Wunde oder ein Geschwür zu haben, ohne es zu wissen. Fußpflege sollte Teil der täglichen Routine von jedem mit Diabetes sein.

Zehennägel müssen sorgfältig geschnitten werden, ohne irgendeine Haut zu schneiden. Menschen mit Hühneraugen, Schwielen oder sehr dicken oder eingewachsenen Zehennägeln müssen möglicherweise einen Fußpfleger (einen Arzt, der sich auf Fußpflege spezialisiert hat) sehen. Menschen mit Diabetes können ihre Füße schützen durch:

Menschen, die bereits eine diabetische Neuropathie haben, müssen ihre Ärzte regelmäßig untersuchen lassen.

Je nach Art der diabetischen Neuropathie können sich andere Komplikationen - wie Retinopathie ( Augenerkrankung ) oder Nephropathie ( Nierenerkrankung ) - entwickeln. Menschen mit Diabetes sollten sich bei ihrem Arzt erkundigen, ob sie einen Nierenspezialisten oder einen auf Retinopathie spezialisierten Augenarzt aufsuchen.

Quellen:

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