Den verwirrenden und möglicherweise veralteten Begriff hinterfragen
Reaktive Atemwegserkrankungen hören sich an, wenn man sie zum ersten Mal hört, aber was bedeutet das eigentlich? Abhängig von der Person, die den Zustand diagnostiziert, kann es verwendet werden, um etwas von einer schweren Episode von Keuchen bis zu einer chronischen Atemwegserkrankung wie Asthma zu charakterisieren.
Die Unspezifität des Begriffs soll Sie weder beunruhigen noch verwirren.
Vielmehr wird es allgemein als Sammelbegriff verwendet, um einen Zustand zu beschreiben, der entweder vollständig diagnostiziert oder verstanden wurde, insbesondere in Notfallsituationen, in denen die Atmungseinschränkung schwerwiegend sein kann.
Überblick
Einige Ärzte werden den Begriff "reaktive Atemwegserkrankung" verwenden, um darauf hinzuweisen, dass ein Individuum auf etwas reagiert, das das Atemproblem verursacht, auch wenn sie nicht sicher sind, was es ist. Andere werden den Begriff synonym mit Asthma verwenden, vielleicht mit der Vermutung, dass "reaktive Atemwegserkrankung" ein leichter zu verstehendes Konzept ist.
Am Ende existiert keine genaue Definition der reaktiven Atemwegserkrankung. Während es einem Elternteil oder einer Person helfen kann, Asthma zu erklären, ist der Begriff klinisch nicht nützlich, da er weder eine eindeutige Ursache noch ein Mittel zur Diagnose oder Behandlung vorschlägt.
Das Problem besteht also darin, dass die Zuordnung einer solchen Diagnose dazu führen kann, dass eine Person die falsche Annahme trifft.
Am Ende sind nicht alle Keuchhusten mit Asthma verbunden und nicht nur Atemwegserkrankungen sind chronisch. Für einige, schlägt der Begriff vor, dass sie es sind.
Symptome
Man könnte sagen, dass Sie eine reaktive Atemwegserkrankung haben, wenn Sie Keuchen, Kurzatmigkeit und anhaltenden, produktiven Husten haben . Im Allgemeinen werden diese Arten von Symptomen durch spezifische physiologische Reaktionen ausgelöst,
Darunter:
- Eine Atembehinderung wird typischerweise durch das Anziehen und Verengen der glatten Muskeln in den Atemwegskanälen verursacht.
- Entzündung ist Teil der Immunabwehr des Körpers, während der vaskuläres Gewebe anschwillt, um Immunzellen Zugang zu einer Infektion zu ermöglichen. Dadurch werden die Atemwege jedoch weiter eingeengt.
- Diese beiden Reaktionen können die Überproduktion von Schleim auslösen und die Atemwege verstopfen.
Je nach Ursache können die Symptome von leicht bis lebensbedrohlich reichen.
Diagnose
Kinderärzte verwenden manchmal den Begriff "reaktive Atemwegserkrankung", wenn das Keuchen eines Kindes ernst ist, aber ansonsten nichts mit Asthma zu tun hat. Andere können reaktives Atemwegsdysfunktionssyndrom (RADS) diagnostizieren, wenn die Atemprobleme durch Exposition gegenüber toxischen Chemikalien in Dämpfen, Rauchen, oder rauchen.
In einigen Fällen kann es als definitive Diagnose verwendet werden, was bedeutet, dass es ein hohes Maß an Sicherheit hat. Ob die Diagnose dieses Kriterium erfüllt, ist höchst diskutabel, würde aber nahelegen, dass die Ursache und Wirkung eher kurz- und akut als langfristig und chronisch sind.
Meistens werden Begriffe wie RADS als Vermutungsdiagnose verwendet, was bedeutet, dass weitere Untersuchungen erforderlich sind.
Dies kann Tests beinhalten, um mögliche Ursachen zu bestätigen oder auszuschließen, wie zum Beispiel:
- Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)
- Herzinsuffizienz
- Lungenembolus
- Mukoviszidose
- Überempfindlichkeits-Pneumonitis
- Gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD)
- Vocal Chord Dysfunktion
Behandlung
Es gibt keine klaren Behandlungsrichtlinien für RADS oder reaktive Atemwegserkrankungen.
In Notfallsituationen würde jedoch die Diagnose einer reaktiven Atemwegserkrankung sofortige medizinische Eingriffe rechtfertigen, einschließlich:
- Notfall-Sauerstofftherapie
- Überwachung der Herz- und Atemfunktion
- Pulsoximetrie zur Beurteilung der Sauerstoffsättigung
- Inhalative Notfall-Bronchodilatatoren (oder in schweren Fällen intravenöse Bronchodilatatoren)
- Epinephrin-Injektionen, wenn die Atembeschwerden auf eine allergische Anaphylaxie hinweisen
> Quellen;
> Douglas, L. und Feder, K. "RAD: Reaktive Atemwegserkrankung oder wirklich Asthmaerkrankung?" Pädiatrie. 2017; 139 (1). DOI: 10.1542 / peds.2016-0625.
> Brooks, S. "Damals und heute Reaktive Airways Dysfunction Syndrome." J Beruf Environ Med. 2016; 58 (6): 636-7. DOI: 10.1097 / JOM.0000000000000787.