Atme leichter mit diesen Tipps.
COPD ist mit einem hohen Grad an Angst verbunden, der sich negativ auf Ihre Lebensqualität auswirken kann. Panikattacken sind plötzliche Episoden intensiver Angst begleitet von mehreren körperlichen Symptomen. Während viele Menschen Panikattacken bekommen, scheinen Menschen mit COPD besonders anfällig für sie zu sein. Wenn sich Angst entwickelt, kann dies zu schwerer Atemnot beitragen.
Symptome von Panikattacken sind:
- Schwitzen
- Herzklopfen
- Zittern oder Zittern
- Schwere Kurzatmigkeit oder Erstickungsgefühle
- Schmerzen in der Brust, Engegefühl oder Unwohlsein
- Angst vor dem Sterben
- Schwindel
- Taubheit und Kribbeln in den Extremitäten
- Hitzewallungen
- Schüttelfrost
Unten sind einige Möglichkeiten, wie Sie in der Lage sein können, eine Panikattacke zu verbreiten, wenn Sie sich fühlen.
1 -
AtemübungenOft beschrieben als "den Atem wegnehmend" kann eine Panikattacke dazu führen, dass Sie sich fühlen, als würden Sie ersticken, hyperventilieren oder ersticken. Deshalb ist es äußerst wichtig, wenn Sie das Gefühl der Panik erkennen, beginnen Sie sich auf Ihre Atmung zu konzentrieren. Wenn Sie Ihre Atmung während einer Panikattacke kontrollieren können, können Sie in der Regel in relativ kurzer Zeit durchkommen. Beginnen Sie mit der folgenden Technik:
- Während Sie Ihre Schultern entspannen, atmen Sie langsam und tief durch die Nase ein . Wenn Sie einatmen, sollte sich Ihr Bauch nach außen ausdehnen und Sie sollten eine sehr geringe Ausdehnung Ihrer Brust spüren. Dies wird als Zwerchfellatmung bezeichnet.
- Während du deinen Kiefer entspannt hältst, schüttel deine Lippen, als würdest du eine Kerze ausblasen. Mit geschürzten Lippen atme langsam durch deinen Mund aus. Dies ist bekannt als Spitz-Lippen-Atmung.
- Wiederholen Sie diese Atemübung, bis Sie sich beruhigt fühlen.
Um eine bessere Kontrolle über Ihre Atmung zu haben, üben Sie regelmäßig Atemübungen.
2 -
Nehmen Sie Medikamente einMedikamente können bei der Behandlung von Panikstörungen und Panikattacken äußerst effektiv sein. Bei COPD werden Antidepressiva manchmal gegenüber Angstmitteln bevorzugt, aber welche Medikamente am besten für Sie wirken, sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen.
Obwohl während einer Panikattacke eine Verschlechterung der Atemnot auftreten kann, wird von der Notfallanwendung von Bronchodilatatoren, die die Herzfrequenz erhöhen und die Angst verstärken können, abgeraten. Versuchen Sie stattdessen, wie oben erwähnt langsam und tief einzuatmen.
3 -
Praktiziere AchtsamkeitsmeditationForschungsergebnisse legen nahe, dass Achtsamkeitsmeditation - eine Praxis, die sich der Konzentration des Geistes auf die Gegenwart widmet - sowohl bei der Behandlung von Angststörungen als auch bei der Linderung von Stress helfen kann.
4 -
Entspannung mit EntspannungstechnikenEntspannung ist ein wichtiger Teil, um Angstzustände zu reduzieren und Panikattacken zu verhindern. In einigen Fällen kann das Üben von Entspannungstechniken Ihnen helfen, eine bereits begonnene Panikattacke zu bewältigen. Gönnen Sie sich etwas Gutes und fühlen Sie sich nicht schlecht, wenn Sie sich in besonders stressigen Zeiten selbst versorgen.
5 -
Visualisiere deinen Weg zur RuheVisualisierung ist eine leistungsstarke Technik, mit der Sie Ihre Fantasie nutzen können, um sich zu entspannen. Visualisierung verhindert, dass Sie sich auf die Sorgen und die Angst vor einer ausgewachsenen Panikattacke konzentrieren. Es leitet Sie, indem es Ihren Geist auf ruhige, friedliche Bilder konzentriert, anstatt auf solche, die Sie in Panik versetzen könnten.
6 -
Versuchen Sie kognitive VerhaltenstherapiePanikattacken treten bei COPD auf, wenn unangenehme körperliche Empfindungen (Kurzatmigkeit, erhöhte Herzfrequenz) katastrophal fehlinterpretiert werden. Das heißt, anstatt zu wissen, dass diese Symptome nicht lebensbedrohlich sind und Sie die Fähigkeit haben, sie zu überwinden, glauben Sie, dass Sie sie nicht überleben können. In Zusammenarbeit mit einem Therapeuten können kognitive Verhaltenstherapie (CBT), eine Art von Gesprächstherapie, helfen, Angstsymptome und Panikattacken zu behandeln.
7 -
Stoppen Sie Ihre negativen GedankenGedankenstopp ist eine kognitive Verhaltenstherapietechnik, bei der bewusst die negativen Gedanken dazu gebracht werden, aufzuhören und sie durch realistischere, positive zu ersetzen.
8 -
Checken Sie eine Support-Gruppe ausSelbsthilfegruppen können bei der Behandlung von COPD und Panikattacken hilfreich sein, da sie Sie wissen lassen, dass Sie nicht allein sind. Sie können Ihnen auch helfen, neue Wege zu finden, mit Angst, Panik und COPD umzugehen.
9 -
Übe täglichWie alles, was du gut machen willst, macht Übung den Meister. Um die oben genannten Techniken optimal zu nutzen, sollten Sie sie regelmäßig üben - warten Sie nicht, bis Sie sich mitten in einer Panikattacke befinden, und versuchen Sie, sich daran zu erinnern, wie Sie sie machen. Wenn Sie diese Techniken jeden Tag mehrmals täglich anwenden, können Sie sie während einer Panikattacke leicht abrufen, wenn Sie sie am meisten benötigen.
Quellen:
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