Was ist ein Spannungsbruch?

Stressfraktur verursacht, Behandlung und Prävention

Was ist ein Spannungsbruch?

Eine Stressfraktur ist in der Regel das Ergebnis einer Überbeanspruchung oder eines wiederholten Traumas eines Knochens. Auch als "Ermüdungsfrakturen" bekannt, tritt ein Spannungsbruch auf, wenn Muskeln ermüden oder überlastet sind und die Belastung und den Schock wiederholter Schläge nicht mehr absorbieren können. Wenn sie erschöpft sind, übertragen die Muskeln diese Belastung auf den nahe gelegenen Knochen und das Ergebnis ist ein kleiner Riss oder Bruch im Knochen.

Die häufigsten Stressfrakturen sind:

Stressfrakturen in den Fußknochen werden meist durch Übertraining oder Überbeanspruchung verursacht. Sie können auch durch wiederholtes Stampfen oder Aufprall auf eine harte Oberfläche, wie Laufen oder Springen auf Beton, verursacht werden. Eine weitere häufige Ursache für Stressfrakturen an den Füßen und am Unterschenkel ist eine zu schnelle Zunahme von Zeit, Art oder Intensität des Trainings. Das Laufen in alten, abgenutzten Schuhen kann auch zu Stressfrakturen führen.

Frauen scheinen ein größeres Risiko für Fußspannungsfrakturen zu haben als Männer. Dies kann mit einem Zustand zusammenhängen, der "Triathlon des weiblichen Athleten" genannt wird, der eine Kombination aus schlechter Ernährung, Essstörungen und Amenorrhoe (seltener Menstruationszyklus) ist, die Frauen zu früher Osteoporose (Ausdünnen der Knochen) prädisponieren. Das Ergebnis dieser Art von verringerter Knochendichte ist ein erhöhtes Risiko von Spannungsbrüchen.

Schlagkräftige Sportarten wie Laufen, Gymnastik und Volleyball können das Risiko von Stressfrakturen erhöhen. In all diesen Sportarten verursacht die wiederholte Belastung des Fußes auf einer harten Oberfläche Trauma und Muskelermüdung. Ohne die richtigen Schuhe, gute Muskelkraft oder ausreichende Ruhezeiten zwischen den Trainingseinheiten kann ein Athlet eine Stressfraktur entwickeln.

Risikofaktoren für wiederkehrende Stressfrakturen

Forscher haben mehrere Faktoren identifiziert, die Athleten zu multiplen Stressfrakturen der unteren Extremitäten prädisponieren können. Diese Faktoren umfassen Folgendes:

Stressfrakturdiagnose

Stressfrakturen können schwierig zu diagnostizieren sein, da die Symptome oft vage und langsam erscheinen. Ein generalisierter Schmerz oder Druckschmerz über dem Knochen im Bereich des Spannungsbruches kann zunächst als Muskelverletzung oder Muskelzerrung diagnostiziert werden. Belastungsfrakturen des Unterschenkels Tibia werden im Frühstadium häufig als Schienbeinschienen fehldiagnostiziert.

Um eine Stressfraktur zu diagnostizieren, wird ein Arzt eine vollständige Anamnese und körperliche Untersuchung durchführen. Es ist wichtig für Sportler, ihre Trainingshistorie zu erklären, einschließlich der Art der Übung, wie oft und wie oft sie trainieren.

Röntgenstrahlen können keine Spannungsfraktur zeigen, sind aber hilfreich, um Anzeichen von Knochenremodellierung nahe der Spannungsfraktur zu zeigen. Ein MRT- oder Knochenscan ist besser in der Lage, eine Stressfraktur zu zeigen, wird aber normalerweise nur dann angeordnet, wenn die Behandlung die Symptome einer Stressfraktur nicht reduziert.

Stress-Fraktur-Behandlung

Die beste Behandlung für einen Stressbruch ist Ruhe. Eine Pause von einer anstrengenden Trainingsroutine zu nehmen, wie Laufen und einige Übungen mit geringer Belastung, wie Radfahren oder Schwimmen, für mehrere Wochen kann helfen, den gebrochenen Knochen zu heilen. Wenn ein Athlet Schmerzen durchleitet und mit einem Stressbruch trainiert, kann sich die Fraktur vergrößern oder zu einer chronischen Verletzung werden, die möglicherweise nie richtig abheilt.

Nach der Pause umfassen die typischen Stressfrakturbehandlungsempfehlungen:

Stressfrakturen verhindern

Der folgende Hinweis kann Sie vor der Entwicklung von Stressfrakturen schützen:

Jeder Fußschmerz, der länger als eine Woche anhält, sollte von einem Arzt für eine gründliche Untersuchung und Diagnose untersucht werden.

Quelle:

Raija Korpelainen, MSc, et al. Risikofaktoren für wiederkehrende Stressfrakturen bei Sportlern. Das amerikanische Journal der Sportmedizin. Mai 2001 29: 304-310.

Stressfraktur - Patienteninformation. Amerikanische Akademie der Orthopäden. Zugriff: 8. Juli 2009. orthoinfo.aaos.org/topic.cfm?topic=A00112