Arthrocentese: Was eine gemeinsame Aspiration Ihnen sagen kann

Arthrocentese kann helfen, entzündliche und nicht-entzündliche Arthritis zu diagnostizieren

Arthrocentese, auch als Gelenkaspiration bezeichnet, ist ein Verfahren, bei dem Flüssigkeit aus einem Gelenk mit einer Nadel und einer Spritze abgelassen wird. Die Flüssigkeit wird zur Analyse der Gelenkflüssigkeit an ein Labor geschickt.

Hinweise

Die Arthrocentese wird hauptsächlich zur Feststellung der Ursache des Gelenkergusses eingesetzt . Das Entfernen von Gelenkflüssigkeit hat zwei Zwecke, einen therapeutischen sowie einen diagnostischen Zweck.

Die Entfernung von Gelenkflüssigkeit kann auch Schmerzen und Druck auf das Gelenk lindern. Als Nebeneffekt des Verfahrens kann, nachdem Gelenkflüssigkeit entnommen wurde, ein Kortikosteroid in das Gelenk injiziert werden, wobei die gleiche Injektionsstelle verwendet wird, die zur Durchführung der Arthrozentese verwendet wurde. Es ist effizient und im Wesentlichen "tötet zwei Fliegen mit einer Klappe".

Testen

Im Labor wird Gelenkflüssigkeit analysiert auf:

Bedingungen

Arthrozentese identifiziert die Ursache für Gelenkerguss und -schwellung und aufgrund der Ergebnisse der Gelenkflüssigkeitsanalyse können folgende Bedingungen vermutet werden:

Osteoarthritis

In der Gelenkflüssigkeitsanalyse unterscheiden sich Zellzahl und Differentialzählung zwischen nicht-entzündlichen und entzündlichen Ergüssen. Nicht-entzündliche Ergüsse deuten auf eine Arthrose oder ein Gelenktrauma hin. Entzündliche Ergüsse könnten auch septische Arthritis oder kristallinduzierte Arthritis sein.

Eine Zählung der Gelenkflüssigkeitszahl und der Differentialdiagnose, die auf Osteoarthritis hindeutet, sieht folgendermaßen aus:

Da das Kniegelenk die größte Synovialhöhle (Gelenkspalt) im Körper ist, ist es die wahrscheinliche Stelle eines signifikanten Gelenkergusses und eine gemeinsame Stelle für Arthrozentese.

Aus der Gelenkflüssigkeit, die abgelassen und analysiert wird, können wichtige diagnostische Informationen gesammelt werden.

Quellen:

Arthrocentese des Knies. Thomsen TW et al. Das New England Journal der Medizin. 11. Mai 2006.

Synovialflüssigkeitsanalyse. S.140-143. Primer zu den Rheumatischen Erkrankungen. Ausgabe 12. Arthritis-Grundlage.