Sichelzelle und deine Augen

Wie Sichelzellanämie Ihre Augen beeinflussen kann

Sichelzellenkrankheit ist eine Blutkrankheit, die durch eine vererbte genetische Mutation verursacht wird. Menschen mit Sichelzellen entwickeln sich bei reduziertem Sauerstoffgehalt in Form von sichelförmigen roten Blutkörperchen. Diese sichelförmigen roten Blutkörperchen werden steif und fließen nicht leicht durch kleine Blutgefäße. Wenn die Sichelzellen den Blutfluss durch den Körper blockieren, kommt es aufgrund von blutarmen Geweben zu extremen Schmerzen.

Menschen mit Sichelzellen haben eine extreme Anämie wegen des abnormen Hämoglobins in ihren Blutzellen. Hämoglobin ist ein Protein, das in roten Blutkörperchen vorhanden ist und den Sauerstofftransport im ganzen Körper unterstützt.

Sichelzelle und deine Augen

Sichelzellenkrankheit kann viele Organe im Körper beeinflussen, einschließlich der Augen. Augenzeichen können Folgendes umfassen:

Eine der häufigsten Augenkomplikationen, die mit der Sichelzellenanämie einhergehen, ist ein "fächerförmiger Wedel" eines neuen Wachstums von Netzhautblutgefäßen.

Der Seefächer der Gefäße ist der Versuch des Auges, die Netzhaut mit Sauerstoff zu versorgen. Das hört sich nach einer guten Sache an, aber die neuen Blutgefäße, die wachsen, sind schwach und können Flüssigkeit und Blut verlieren. Sie können auch Traktion auf der Netzhaut erzeugen und sie möglicherweise losreißen.

Wenn sich die Sichelzellanämie im Auge verschlimmert, wird sie zur proliferativen Sichelzellenretinopathie.

Diese Verschlechterung kann zu schweren Blutungen im Auge und zur Netzhautablösung führen. Ziel eines Netzhautspezialisten ist es, eine retinale Neovaskularisierung zu verhindern oder zu eliminieren, bevor sie zerstört wird.

Was Sie über Sichelzellen und Ihre Augen wissen sollten

Umfassende Augenuntersuchungen sollten spätestens im Alter von 10 Jahren beginnen. Studien zeigen, dass die Sichelzellenretinopathie in diesem Alter beginnen kann. Die Augenuntersuchung sollte eine gründlich erweiterte Netzhautuntersuchung sein und alle zwei Jahre wiederholt werden. Ab dem 20. Lebensjahr sollten jährliche Augenuntersuchungen durchgeführt werden.

> Quelle:

> Supplement to Review of Optometry, Das Handbuch des Ocular Disease Management, 13. Auflage. 15. April 2011, S. 62A-65A.